Warum benötigt man Virenprogramme?

VirenprogrammeAngriffe durch Hacker mit Datenklau oder Eingriffe in die Software sind so alt wie das Computer- und Internetzeitalter selbst. Cyberkriminelle haben immer neue Methode gefunden, die Sicherheit ahnungsloser Nutzer zu gefährden und schlimmstenfalls sensibelste Daten und Informationen zu stehlen. Immer häufiger sind tragbare Geräte wie Smartphones und Tablets von dieser Entwicklung betroffen, doch auch der klassische Desktop-PC im privaten oder gewerblichen Umfeld ist für Cyberkriminelle ein weiterhin interessantes Ziel. Eine adäquate Vorsorge ist unverzichtbar, wobei es nicht nur mit dem einmaligen Aufspielen eines Virenschutz-Programms getan ist.

Datenklau und andere Gefahren nicht unterschätzen

Ob Smartphone, Laptop oder traditioneller PC – sobald Kontakt zum Internet besteht, findet ein reger Datenaustausch statt. Hierbei handelt es sich nicht nur um Verbindungen, die der Nutzer selbst durch Öffnung bestimmter Programme ausführt, die meisten Aktivitäten erfolgen still im Hintergrund. Genau deshalb wird kaum ein Nutzer sagen können, wer gerade auf welche Inhalte des eigenen Computers zugreift. Dies wird zum Problem, wenn PC oder Smartphone regelmäßig fürs Online-Banking, die Eingabe von Kreditkartendaten beim Shopping online oder für den Versand wichtiger Dokumente des Arbeitgebers genutzt wird.

Um eine Vorsorge für den Datenklau und andere Angriffe durch Cyberkriminelle vorzunehmen, müssen die meisten Nutzer erst sensibilisiert werden. Beispielsweise schätzen renommierte Entwickler von Anti-Viren-Software, dass jede achte bis zehnte App von namhaften Plattformen wie Google Play eine Schadsoftware darstellen und eine Gefährdung in irgendeiner Form darstellen. Die Tricks der Kriminellen entwickeln sich dabei stetig weiter und machen es notwendig, nach der einmaligen Vorsorge die Augen bezüglich neuster Gefährdungen und ihrer Beseitigung offenzuhalten.

Verschiedene Angriffe durch Cyberkriminelle kennen und verstehen

In früheren Jahren waren es vor allem Viren, die zum Problem für Computernutzer wurden und auch Smartphones und Tablets angreifen können. Diese schädlichen Dateien werden im Regelfall aktiv durch den Nutzer aufgerufen, beispielsweise durch das Öffnen eines unseriösen Programms oder eines verdächtigen E-Mail-Anhangs. Die Installation eines Viren-Schutzprogramms für sämtliche Devices leistet einen wesentlichen Schritt gegen diese Gefahr, noch wichtiger ist die Überprüfung der Seriösität eines Absenders oder Entwicklers für sämtliche Dateien, Anhänge und Apps.

Schwerer als Gefahr zu identifizieren sind Trojaner, Würmer und ähnliche Angriffe, die nicht in Datei- oder Programmform auf Computer oder Smartphone gelangen. Der Datenklau durch Cyberkriminelle wird beispielsweise durch das Kopieren des exakten Erscheinungsbild eines bekannten Onlineshops versucht, um sich das Vertrauen des Nutzers zu erschleichen. Eine Vorsorge gegen solche Tricks ist eine leistungsstarke Firewall, die sämtliche Netzwerkverbindungen überwacht und verdächtige Aktivitäten aufzeigt, genauso wie die eigene erhöhte Wachsamkeit beim Öffnen von Webseiten und Programmen.

Virenschutz als Vorsorge-Maßnahme keine einmalige Sache

Um Datenklau und andere Gefährdungen zu verhindern, stehen seriöse Softwarelösungen in kostenlosen und kommerziellen Varianten bereit. Ob man für diese Vorsorge einige Euro ausgeben sollte, hängt im Wesentlichen von der Sensibilität der eigenen Daten und der Nutzungsart von Computer oder Smartphone ab. In jedem Fall reicht es nicht, eine einmalige Vorsorge durch den einfachen Download einer Software vorzunehmen und zu glauben, fortan wäre jedes Risiko durch Cyberkriminelle gebannt. Regelmäßige Updates und eine eventuelle Anpassung des Leistungsspektrums auf neue Arten der Gefährdung sind unverzichtbar, um Datenklau & Co. dauerhaft auszuschließen.